Wie eine Blume, auf die einer tritt, wie eine Hose, die zu eng ist im Schritt. So wie ein Kanzler, den keiner mehr mag, fühl ich mich an manchem Tag Dann seh ich das Scheißen der Vögel im Wind, und ärger die Nachbarn, die unter mir sind. Dann sing ich ganz laut und ganz falsch dieses Lied, und hoff, dass mir nichts geschieht. Ein bißchen Ostern, ein bißchen Weihnacht, ein bißchen Strafe wenn man wen kaltmacht. Ein bißchen Liebe, ein bißchen Beischlaf, ein bißchen schwanger, wohl nicht aufgepasst. Ein bißchen Frieden, ein paar Kroaten, ein bißchen Serbien, und dann abwarten. Ein bißchen Kaffee, ein bißchen Sahne und zwei Stück Zucker, ja das wünsch ich mir. Ich weiß meine Lieder, die ändern nicht viel, ich sing das auch nur, weil ich Geld dafür will. Ich bin nur ein Hotte, der Märchen erzählt und der kleine Kinder quält. Sing mit mir mein kleines Lied, weil die Welt den Wahnsinn liebt. Ein bißchen Ölpest, ein bißchen Strahlung, fünf Tage Urlaub bei Lohnfortzahlung. Ein bißchen Steuern etwas erhöhen, ein bißchen lügen, dann ists wieder gut. Ein bißchen Glühwein, gebrannte Mandeln. Ein bißchen Waffenstillstand verhandeln. Ein bißchen Frieden für ein paar Stunden, gemütlich laden, dann gehts wieder los. Ein bißchen Mitleid und kurz betroffen, Ein Gläschen Schampus, dann stinkbesoffen. Ein bißchen schleimen, ein bißchen heucheln, ach wisst Ihr was, leckt mich doch am Arsch!