… Mexiko. Aber das ist ja schon bekannt fuer den ein oder anderen. T’schulligung, dass sich hier nicht gerade flott was getan hat, aber so ohne Zugriff auf die Weiten des Zwischennetzes ist das nicht soooo einfach. Daher nun ein klein wenig mehr. Weniger Text, mehr Bilder, yeahhhh ;-) Beginnen wir einfach mit Tag 0, dem Qualifying (es handelt sich bei diesem Abschnitt um eine Schnellfassung von vorgestern, aber neu schreiben…. och neee….) ;-)
'unsere' Teams
So. Nun geht es endlich endlich los. Das Qualifying naehert sich mit Riesenschritten. Bald wird sich zeigen, ob die Vorbereitungen gruendlich genug waren und zumindest auf dieser Minietappe alles so funktioniert, wie es soll. Adrenalin jagt durch die Koerper, Benzinduft durch die Luft und Nase. Statt vieler Worte einfach mal ein paar Bilder (ich will auch deshalb nicht so viel schreiben, weil das naemlich gleich losgeht fuer Michael und mich…in fuenf Minuten, um genau zu sein)
Warten. Auf Godot.
.. noch ist alles ruhig
Pressetermin
... bald geht das los...
... alles da. Auto, Sicherheitskram und Roadbook.
... ab auf die Strecke!
tearing up the road
Naschwerk jemand?
it WAS a cookie... diese Jungs sind raus. Vorderachse in den ewigen Stahlgruenden
Am Ende Start Nummer 61. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass da knapp ueber 100 Mannschaften mitfahren und davon mindestens ein Viertel hochprofessionell ist… Tag 1: Von Huatulco nach Ochsenirgendwas Jetzt geht das los, die wilde Hatz Richtung Norden. Der diensttuende Scheffmechaniker und meiner einer gondeln mit der Serviceschaukel vorweg zur Servicestation des Tages, ein paar Kilometer noerdlich von Santa Cruz. Das Reglement schreibt vor, dass die Servicewagen anderthalb Stunden vor dem offiziellen Start auf der Strecke sein muessen, damit die Strassen, auf denen die Wertungspruefungen stattfinden werden, nicht illegal fuer sonstwas missbraucht werden. Gut. Nee, total doof, denn so komm ich nicht zu Bildern von der Strecke. Zu diesen spektakulaeren, von denen sie uns in Filmen so viele zeigen, wenn die Boliden unvorschriftsmaessig im Strassengraben abgestellt werden zur vorerst letzten Ruhe. Aber wir fahren auf der Rennstrecke. Anderthalb Stunden vor dem offiziellen Start, das heisst, mitten in der Nacht in den werdenden Tag.
... so frueh am Tag, das man hier noch nicht von Leben auf der Strasse reden mag...
Es geht an der Kueste lang. Nach Karte. Mit dem Geheimnis, dass die Kueste nicht zu sehen ist. Raffiniert, diese mexikanischen Strassenverlaufskonstruktoehre. Wahrscheinlich nutzen sie ehemals verschwiegene Indianerpfade. Das Asphaltband ist entsprechend. Wohl seit Zeiten des spanischen Einfalls nicht grossartig bemuttert. Egal, einen letzten Blick auf den Pazifik kann das unbestechliche Auge des Nikkor noch erhaschen.
Pazifik. Sonnenklar, oder?
Das mutige Team laesst keine Chance vergehen, den oertlichen Schwerverkehr zu zeigen, was eine Harke ist.
Fuer das Verwackeln ist ausschliesslich das Asphaltband verantwortlich... ;-)
Die gelbe Linie da besagt, dass da ungefaehr Strassenmitte ist. Gelbe Linien gibt das in drei Ausfuehrungen: Durchgezogen, unterbrochen und weg. Den gemeinen Mexikaner sui generis interessiert das nicht, dass diese Linie eigentlich auch eine verkehrsleitende Funktion hat. Uns auch nicht, wir passen den Fahrstil schlicht den Landesgepflogenheiten an, um nicht dumm aufzufallen ;-) Durch viele, viele Doerfer geht das.
Der Radler, das Karnickel der Landstrasse
… an einer Mautstation vorbei, dieses Mal mit angeschlossener Militaerkontrolle.
Alto total, Man, total Alto hier...
So was nenn ich effizient. Fahren eh alle im Schneckengang und kramen Kleingeld, kann man gleich mal die MP ins Fenster halten und ‘Buh!’ sagen. Schockt uns nicht weiter, wir sind hart im Nehmen, grinsen, zahlen und weiter in die Berge geschaukelt
... in die blauen Berge schaukeln wir...
Doch recht flott erreichen wir geschaetzte zwei Stunden von den ersten Rennwagen den Ort des Service. Vernuenftigen Platz erkaempft und dann erst einmal den ersten Kaffe des Tages im oertlichen Benzingeschaeft.
die schreaegen Voegel von der Tanke. Aber Kaffe koennen sie bauen. Goil.
Diese Buddeln werden unsere. Alle.
Die stellen sich hier am Strassenrand auf ganz schoen was ein. Tausende und Abertausende von Menschen, Buden, Tekknomukke bis die Ohren pfeifen und und und…
... morgens halb elf in Mexiko. Huehnerbein gefaellig?
Wer kann hierzu schon 'nein' sagen. Huehnerbein, also...
Die machen hier richtig Volksfest…
Musik, zwo, drei, vier
oertliche Koenigin der Schoenheit. Man achte auf die Zaehne
noch eine
.... und er waer so gerne Walter Roehrl
Oha, der Boden bebt, die ersten Renner treffen ein. Wie nicht anders zu erwarten, ein Studebaker. 650 Pferde mit gekonnter Hand und flinken Fuessen chauffiert, das schafft was Die Meute rueckt also an, Zeit, fuer ein anstaendiges Chaos zu sorgen.
Laut trillern kann er. Doch. Kann er...... Ich hab nichts gesagt...
die waeren denn mal da
Naschkram fuer die Wartezeit
Kuck! Da sindse ja
Jetzt aber schnell zur Serviceschaukel.
Schutzfaktor 90
... es gibt give-aways
... und Fotos mit den Helden und Innen...
.. waehrend der diensttuende Scheffmechaniker das tickernde Aggreagt beaeugt
Kein Grund zur Aufregung, das Herz des Autorennwagens kommt aus Stuttgart, da ist ausser Oel- und Wasser dienst nicht viel zu tun.
Death in early afternoon
Respekt! 47 Liter auf 142 Kilometer...
Soweit also alles im gruenen Bereich. Fertig machen zur naechsten Wertungspruefung…
... und immer brav deutsch hinten anstellen, gelle...
... staunste, woll?
…. An der Strecke ist Jahrmarkstimmung…
postcards? Caps?
... ob ihre Eltern das wissen?
… next destination Ochsenkacke 200 Kilometer…
... sag ich doch. Noch 200 Kilometer. Oder mexikanisch: 5 Stunden. Mindestens.
... an dem hat das nicht gelegen, dass wir kaum vorangekommen sind...
wir fahren und fahren und fahren und ueberholen dann und wann auch mal wen. Zum Beispiel diese Jungs hier …. lost in Ochensenkackentown. Kommt davon, wenn das Roadbook mit dem Stadtplan zwar geil aussieht, aber die Namen auf den spaerlich vorhandenen Schildern auf Teufel komm raus so rein gar nicht mit denen der Realitaet uebereinstimmen. Mistkram, sowas. Total muede, die Stadt eine einzige Party und die Herren schreien nach Hilfe…
Lost in Oxaca
. Aber wir waeren ja keine Heldenb, wenn wir das nicht doch noch alles gefunden haetten. Kuhl, nech? Beide Autowagen sind unfallfrei angekommen, der Benz brauchte nur Durchsicht, der Alfa jedoch ein wenig mehr, weil aus einem bis dahin unerfindlichen grund die Batterie toootal zerkocht ist. Lag dann nachher am Regler. Kein Wunder, ‘Kinder, es gibt Batteriesaeure zum Nachtisch’, wenn der Laderegler da mal munter 17 und mehr Volts reinpumpt. Irgendwas und so… Egal. Wurde gemacht, Augen zu und fertig. Andere hatten da noch deutlich mehr vor, in der Nacht.
die, wo TBB im Nummernschild haben, kommen irgendwie selten heile an...
. So, das war das jetzt erst einmal vom ersten Tag. Es warten noch jede Menge Bilder von den beiden folgenden, aber Akku leer…. Gruss und so :)