24 Juni 2025

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« Srieh Srieh » «Srieh »

Von weit oben die Rufe jagender Mauersegler. Über der Landschaft liegt durchsichtig und wie ein ein geschliffener Kristall ein blauer Sommerduft. Sandwege, Felder, wie Blutstropfen stehen Mohnblumen im Korn. Verstohlen raschelnd wiegt es sich sanft in leichter Brise. 

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« Orrrrrrch ». Über die Koppel treibt staubig beruhigendes Malmen der Pferde. Zischelnd zerteilen Schweife die Luft. Bremsen tun irritiert, kurz nur, dann ein neuer Anlauf auf das pulsierende Warm des rhythmisch zuckenden Fellkörpers.

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Er geniesst das angenehme, beinahe schüchterne Streicheln im Nacken, um die Waden, lässt das Glück des Tages herankommen. In der sandigwarmen Stille des Mittags blickt er vom Ufer auf die Wasserlilien, die Weidenblätter, die schwimmenden Gänse, atmet den Duft des Grases und der Wiesenblumen und überlegt, wie er jeden dazu zwingen könnte, glücklich zu sein. Il dolce far miente. In den Bäumen knackende Sommersehnsucht.




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