13 Februar 2024

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« […] was mich am Fotografieren reizt : die durch die Technik ganz andere Perspektive, als die der alltäglichen menschlichen Wahrnehmung. Sobald ich durch den Sucher schaue, sehe ich etwas anderes, als einfach nur mit den Augen. Sicher, man lernt diese Perspektiven ein Stück weit, fotografieren ist dann ein Wechselspiel zwischen antizipierter Perspektive und dem, was die Technik dann tatsächlich abbildet, und der Profi kann es vielleicht nahe 100% gedanklich vorwegnehmen. »  
Dieses hat mich kürzlich aufhorchen lassen – ja, der Profi kann sowas gedanklich vorwegnehmen. Weil er sehen kann, wie die Kamera sieht.


Breadcrumbs To Find Your Way Home

Wenn du Bilder fabrizierst und hinterher am Rechner verwundert die Augen reibend Dinge wahrnimmst, die du vor und beim Druck auf den Auslöser nicht gesehen hast, dann ‘knipst’ du nur, dann war das Fotografieren ein lediglich reaktiver statt aktiver Prozess. Aktiv wird die Geschichte, wenn du dir die Fähigkeit erarbeitest, das, was dich ‘aufgehalten’ hat, ein Bild machen zu wollen, identifizieren zu können. Sobald die Kamera an das Auge wandert, solltest du sie auf das richten können, was dich hat innehalten lassen. Das ist dann der Punkt der Wahrheit – die Kamera ist nurmehr ein Gerät, welches ein Bild aufzeichnet, das 10 cm hinter dem Sucher schon längst registriert wurde 😄.

Bei Fotografie geht es um mehr (und etwas anderes … ), als die reine Bedienung der Kamera. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die intuitiv geläufig ist. Bei Fotografie geht es in erster Linie um das ‘Sehen’ und wie mit einer Kombination aus beidem die eigene ‘Vision’, die eigenen Vorstellungen vom Bild, verwirklicht werden können. Dabei bedeutet das Üben einer sorgfältigen Sehweise und Komposition keineswegs, dass man hinterher am Bildschirm nie auf Überraschungen stösst – allerdings kommen die in aller Regel dem Foto noch zugute. Und es passiert oft genug 😉 . 

Aktiv zu fotografieren heisst, die Kamera mit all ihren Möglichkeiten virtuos dazu zu benutzen, deine Vorstellung von einer Szene in ein Bild umzusetzen.

Aktiv zu fotografieren heisst, etwas genauer als ‘mal gucken’ zu wissen, was rauskommen wird, bevor die Kamera überhaupt am Auge ist.


Beim ‘Sehen wie die Kamera’ geht es weniger um unsere ‘klassische’ Wahrnehmung von Dingen, Mustern, auch unser mindset bleibt aussen vor, die Neugier ebenfalls – es geht um die Fähigkeit, ‘unsere’ dreidimensionale Welt auf etwas zweidimensionales ‘abstrahieren’, übertragen zu können. Diese « ganz andere Perspektive, als die der alltäglichen menschlichen Wahrnehmung ».

3-D nach 2-D

Der Mensch hat zwei Augen, die es aufgrund ihres leichten Versatzes und der Signalverarbeitung des Gehirns möglich machen, vor allem Entfernungen einschätzen zu können. Dazu sind wir auf einen gewissen ‘Sehbereich’ angewiesen. Und auch ‘eingeschränkt’. So richtig scharf und genau und damit ‘bewusst’ geht das nur in einem recht beschränkten Winkel, ‘etwas mitbekommen’ als Bewegung, als Kontur, als Form, das funktioniert auch ganz schön weit und in aller Regel unterbewusst. Das soll als Einflugschneise erst einmal reichen 😉 (das ist ein irre interessantes Feld, würde hier aber komplett den Rahmen sprengen).
Die Kamera hat nur ein Auge und das ist auf einen bestimmten (Bild)Winkel fix und – mit den aktuellen Linsenkonstrukten und heftiger Computerkorrektur in camera sowieso, mit älteren Rechnungen immer noch annehmbar – scharf bis in die letzte Ecke. Der Eindruck von ‘Tiefe’ und Entfernung muss und wird an anderen Sachen festgetüdelt werden (müssen).

Das heisst gleichzeitig allerdings auch, dass unsere Wahl der Position, auf oder an der wir mit der Kamera stehen (in Kombination mit der Wahl der Brennweite), ein ganz anderes Aussehen beeinflusst, als wir es mit unseren eigenen Augen erreichen könnten.


Was die Kamera so kann

Wir sehen nicht dasselbe wie der Wunderkasten. Wenn du meinst, das Ding könne sehen wie wir, führt das unweigerlich zu Frust. Das ist dann so oft der fragende Moment, warum die Fotos nicht so aussehen, wie du es dir gewünscht hast. Allein schon die Wahl des Objektivs macht, dass der Platz im Rahmen vulgo Sucher anders aussieht.

Bildwinkel und andere Zaubereien

Der Mensch kann nur in einem Winkel von ca. 3º ‘scharf’ sehen, den Rest macht ein wild hin- und herzuckendes Auge und das Hirn setzt – weil es mit dieser Bewegung in der Verarbeitung schlicht nicht hinterherkommt – alles zu einem ‘scharfen’ Etwas zusammen. Knipskiste macht ‘scharf’ über den gesamten Bildbereich, auf den das Objektiv (Entfernung) eingestellt wurde. Das Linsenkonstrukt ist daher der Hammer. Und keinewegs ‘nur’ in Sachen ‘scharf’ – das ist auch echt wichtig für den späteren ‘Eindruck’, das Empfinden, welches eine Fotografie wecken kann, für die Kreativität. Nimm ein Weitwinkel und es passiert was ? Der Vordergrund wirkt mächtiger, nach hinten werden die Elemente scheinbar kleiner und vor allem auch weiter weg. Kippe die Kamera nach oben oder nach unten, rechts, links und es wird richtig spannend. Oder verwirrend, je nach Gusto.
Nimm ein Tele und es kontraktiert ; die Elemente im Rahmen werden scheinbar zusammengepresst. Eigentlich weit weg krabbelt nah ran und du möchtest den Arm ausstrecken und es berühren.

des navires de croisière au port de Kiel
navires de croisière

Mit einem leichten Weitwinkel und der ‘Normalbrennweite’ sieht es aus, wie das Auge es als ‘normal’ empfindet. 35mm und 50mm, da sind die beiden Künstler schon wieder. Bildwinkel – oder besser in bzw. für einen Bildwinkel ‘sehen’ zu können, das ist ganz doll wichtig. Das bringt dich in deiner Fotografie richtig nach vorne. Deswegen reite ich da immer wieder drauf rum. Mach es, wenn es was werden soll. Braucht ja keiner wissen 😉 .

Licht

rayon de soleil vu d'en bas sur un pré
un pré estival

Als Fotografen beurteilen wir eine Szenerie vorrangig nach Richtung, Qualität und Quantität des Lichts. Dabei ist brauchbar, im Hinterkopf zu haben, dass unser Auge eine Blende in Form der Iris hat – um jetzt aber nicht von Helligkeit überwältigt zu werden, verengt das Auge die Pupille sehr schnell, wenn es auf helle Areale blickt. Und damit das Gehirn von dieser Helligkeit nicht überwältigt wird, regelt es sie nochmals herunter. Schaust du anschließend auf eine dunkle Stelle, entspannt sich deine Pupille wieder oder öffnet sich, damit du in diesem dunklen Loch überhaupt etwas erkennen kannst. Mensch betrachet also jedes Motiv durch ‘mehrfache Blenden zur Zeit’ mit dem Ergebnis, dass wir die Dinge komplett anders als die Kamera mit der starren Blende wahrnehmen. Lerne, Licht so zu sehen, wie es ist und nicht, wie es ‘der Erfahrung nach’ sein sollte 😉 .
Die Kamera kann hier aber noch Sachen fabrizieren, von denen das Auge nur zu träumen wagt. Der schwarze Zauberkasten kann das einfallende Licht so stark reduzieren, dass er nur einen Lichtfleck um eine Silhouette herum ‘sieht’. Und ‘Mensch’ ? Fehlanzeige. Kamera kann die eingehende Menge an Licht so erhöhen, dass Details in einer helleren Szene gesehen werden, als wir sie überhaupt sehen können. Wenn Konturen im Lichtmeer verschwimmen. Verschwinden.
Blendenflecke. Gibt es bei uns nur mit Fussel im Auge. Wenn überhaupt. Mit ganz modernen Objektiven kaum noch möglich, aber die können so fein Hitze, Sommer, Ferien, Geblendetsein, ein Blinzeln, Einsamkeit und und und suggerieren 😊 … Gleiches für den bei Technerds gefürchteten highlight glow – voll dumm, eigentlich, denn genau das kann von der Funzel echt toll leuchtet erzählen, statt nur ist an, jo.
Wir können unsere Augen auch nicht auf f/16 reduzieren und einen Sonnenstern mit einem kleinen Lichtpunkt erzeugen. Dito Lichtsterne um Lampen drumrum. Wir können Schatten auch nicht als wirklich dunkel und geheimnisvoll erkennen, weil sich unsere Augen automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen. Die Klüsen haben keinen manuellen Modus, ein Fotoapparat jedoch schon.

une matinée estivale aux bords de la Seine
une matinée estivale aux bords de la Seine

Zeit

Zeit ! Egal wie genau wir auf etwas achten, wir werden niemals Wassertropfen in der Luft eingefroren sehen, wie dies bei einer Verschlusszeit von 1/4000 der Fall sein kann. Außerdem werden wir niemals die Unschärfe eines Wasserfalls oder eines vorbeigehenden Fußgängers sehen, wie es die Kamera mit einer langen Belichtungszeit kann. Bei den Wasserfällen bin ich manchmal ganz froh, dass die in natura anders aussehen, als auf ungezählten Bildern 🤭. Halte den Hang zur Übertreibung im Zaum, wenn es das Bild eher nur so semi nach vorne bringt.
Hein reitet ja gerne darauf rum, dass er einen Apparat ohne IBIS niiiiiieeemals nie nicht kaufen würde. Das ist schon recht cool, ohne Stativ ewig lange Zeiten realisieren zu können, um Geschwindigkeit zu zeigen, vorbeifliegende, vorbeifliessende Zeit, das Gefühl von Bewegung darzustellen. Macht Hein nur nie. Fehlt ihm in seiner technikbeherrschten Schlichtheit offensichtlich jegliche Vorstellung für.

passer la nuit en roulant vers le nord sur l'autoroute
passer la nuit en roulant vers le nord sur l’autoroute

Tatsächlich sieht die Kamera die Zeit anders als wir, und das eröffnet uns enorme Möglichkeiten, die weit über die Standardeinstellungen hinausgehen.

Raum, Licht und Zeit sind unsere ‘Rohstoffe’, sind die Dinge, mit denen wir arbeiten. Die Kamera sieht diese Elemente anders als wir (oder kann sie, wenn wir sie artig freundlich darum bitten – von alleine macht die das ja kein Stück), und das ist es, was mir beim Fotografieren so viel Spaß macht und so viele Möglichkeiten bietet. Wenn du sie kennst, dich ihrer erinnerst und dann einfach damit spielst. Oder sie ganz gezielt dazu einsetzt, Emotionen in Gang zu setzen, beim Betrachter.

Durch die Wahl der Optik und Einstellungen fordern wir die Kamera auf, die Art und Weise zu verändern, wie Raum, Licht und Zeit im Foto dargestellt werden. Wir bringen den Apparat dazu, etwas herzustellen, festzuhalten, zu fabrizieren, was wir mit unseren eigenen Augen nicht tun können. Eine ‘Realität’ darzustellen, die wir sonst nicht sehen (könnten), die wir aber mit Sicherheit fühlen können.
Während wir die Zeit immer ziemlich gleich sehen, empfinden wir die Zeit nicht immer auf die gleiche Weise. Das Gleiche gilt für unsere Einstellung zu Raum und Licht. So eine Kamera kann aber Interpretationen von Raum, Licht und Zeit erzeugen, die dem nahekommen, wie es sich für uns anfühlt, wie wir eine Situation erleben. Und ich bin da bestimmt nicht der Einzige, der das für pure Magie hält, die jedesmal für diesen kleinen Schub an Glückshormonen sorgt. Die mich immer wieder aufs Neue staunen lässt.


Und nun ?

Ich weiss, im Grunde sind dir diese Sachen bekannt. Sei dir ihrer bewusst, vor allem der Bildwinkel. Mit denen haben wir es am häufigsten zu tun.
Und dann stelle dir (eigentlich permanent) die Frage “Wie kann die Kamera diese Szene sehen ?” Beachte, dass die Frage eine andere ist, als “Wie sieht die Kamera diese Szene ?”. Wie kann es sein ? Welche Möglichkeiten gibt es ? Du weisst, wie *du* die Szene ‘siehst’, und mit ein wenig Gewissenserforschung kannst du auch herausfinden, was du davon hältst, wie du sie empfindest, *was* du empfindest bei ihrem Anblick. Frage dich, wie die Kamera das sehen könnte. Mit ein wenig Hilfestellung von deiner Seite. Wie beeinflusst die von dir gewählte Optik die Kamera, den Raum in der Szene zu sehen? Wie weisen deine Belichtungseinstellungen den Apparat an, das Licht zu sehen (und zu interpretieren) ? Wie sieht es mit der Zeit aus ? Einfrieren ? Das ‘Vergängliche’, ‘Passierende’ festhalten und zeigen ?
Auf all diese Fragen gibt es mehrere Antworten, die abgewogen werden wollen. Es geht keineswegs ‘nur’ darum, welches ‘das Richtige’ ist. Es geht vielmehr darum, welche von den Möglichkeiten mit dem übereinstimmt, was für dich am besten funktioniert : Welche Version der vielen wahrnehmbaren ‘Realitäten’ der Kamera kommt *deiner* Vision oder Absicht für das Foto am nächsten ? Es ist ausgesprochen wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Kamera keinesfalls nur ein Werkzeug zur Erfassung der wie auch immer gearteten ‘Realität’, sondern (vor allem) auch zu deren Interpretation ist. Und wirklich von Bedeutung : Sich daran zu erinnern, dass die Interpretation von Raum, Licht und Zeit dir als Fotografen überlassen bleibt.

Call to Action

Wenn du also das nächste Mal über ein Objektiv nachdenkst, frage dich, wie diese bestimmte Brennweite (der Kamera) hilft, den Raum in deinem Bild anders zu sehen (Neeeeeein ! Dieses ‘bokeh’ ist définitivement die falsche Frage … ). Wie deine Belichtungswahl dazu beitragen kann, dass der schwarze Kasten Licht auf eine Weise sieht und interpretiert, die du noch nicht ‘sehen’ kannst, was sich aber ‘realer’ anfühlen wird. Vielleicht dunkler oder heller, als ein Auge sehen kann. Oder wie die Wahl der Verschlusszeit dazu führen kann, dass die Kamera die Zeit anders wahrnimmt. Denn je langsamer oder schneller ‘Zeit’ ist, desto anders ist sie als das, was dein Auge als ‘Zeit’ wahrnimmt. Dadurch fühlt sich ‘Zeit’ auch anders an.

roseau sous un vent fort - ça me souvient du "Le Vent dans les Saules" par Kenneth GRAHAME
Le Vent dans les Saules

Wenn du traurig bist, weil deine Bilder wieder mal nicht so aussehen oder sich nicht so anfühlen, wie du es dir erhofft hast, dann frage dich, ob es an deinem ‘Sehen’ liegt. Dass deine Kamera Raum, Licht oder Zeit vielleicht anders sieht, als du das vermagst. Frage dich, ob das jetzt vielleicht *die* Gelegenheit ist, sich der Möglichkeiten der Technik aktiv zu bedienen und die vielen verschiedenen Sichtweisen der Kamera auszunutzen (oder überhaupt zu nutzen), um deine Vision, deine Sicht und deine Meinung von dieser wunderschönen Welt kraftvoller zu interpretieren oder auszudrücken.

Mache Bilder mit verschiedenen Brennweiten, Belichtungszeiten, Blenden. Pflück sie dir auch wirklich auseinander vor dem Hintergrund, ob das ‘getroffen’ ist, was du dir vorgestellt, was du empfunden hast. Übe, übe, übe. Auch tatsächlich. Es gibt keine Abkürzung.

dans ma jeunesse, j'ai eu un ami invisible. Des arbres en flou artistique.
dans ma jeunesse, j’ai eu un ami invisible

Mir kommen zu oft Kamarabesitzer unter, die sich ‘weiterentwickeln’ möchten, denen ich dann auch gerne erzähle, worauf es bei der Fotografie ankommt und dass das ein echt trainingsintensiver Prozess ist. Bei ganz ganz vielen stoße ich dann schlagartig auf eine Abwehrhaltung, gar Wut, Schock oder ’Gründe’, weil und warum das nicht möglich sei. Es wird mehr Energie dafür aufgewendet, zu ‘lernen’, wie man Schulungen vermeidet, als für die Schulung selbst erforderlich ist. Ich hatte Leute, die anderthalb Stunden am Tag auf YouTube und anderthalb Stunden am Tag auf Instagram verdaddeln und mir tatsächlich mit ernstem Gesicht sagten, dass sie weder die Zeit noch die Ressourcen für eine formelle Schulung hätten. Was für ein bullshit ! Drei Stunden am Tag für eine richtig tolle Sache – zum Jahresende wären die aber sowas von weit vorne.

Ziel ist, mit meinem ganzen Wissen über die Kamera und ihre ‘Gewohnheiten’, Licht Licht Licht und visuellen Hilfsmitteln den Kopf wie einen Fotoapparat benutzen zu können. Ziel ist, wie im dreidimensionalen Raum Objekte, Blickwinkel, Belichtung und Bewegungen von Personen, Objekten und Licht ‘vorausgesehen’ werden können. Ich kann ein Foto ‘sehen’, das noch nicht passiert ist. Und mit einem Male bin ich an dem Platz, von dem ich die beste Perspektive auf etwas habe, was gleich passieren wird. Ready to shoot 😉 “good things come to those who wait”.
Profitip : Wenn Du eine Szene scannst, guck mal von rechts nach links. Echt, mach mal. Ist geil. Überlistet Hirn ein wenig in Sachen ‘Benennung’ von Dingen, die lieber als Form, als Kontur gesehen werden möchten, so rein fotografisch. Erleichtert den Aufbau.


Das heranziehende Blauschwarz der Nacht war im Begriff, einen weiteren Tag zu beenden.




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