publié le 4 avril 2021

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Weil es mir just über den Weg gelaufen ist, gleich noch ein rant. Heute : Kamerabesitzer gegen Pro und die berüchtigten Mitarbeiterbilder.

Originalzitat, ungeschönt :

Mitarbeiterfotos von professionellen Fotografen….

Mein nächstjüngerer Bruder arbeitet als Consultant in der iT Branche, die Firma hatte auch einen « professionellen » Fotografen für Mitarbeiterfotos kommen lassen. Mit allem pi pa po und für ein Schweinegeld.

Ein paar Wochen später machen wir Brüder zusammen Urlaub im gemeinsamen Ferienhaus, ich habe ein neues Superzoom Objektiv dabei und spiele gelangweilt auf dem Sofa damit herum. In einem unbeobachteten Moment fotografiere ich aus Spass meinen Bruder, finde das Foto eigentlich ganz gut und zeige es seiner Frau (meiner Schwägerin).

Die beiden schauen es sich kurz an, lachen natürlich auch, er erzählt mir die Geschichte von den Mitarbeiterfotos und den Krampf drumherum und meint ernsthaft, mein Spassfoto wäre zigfach besser als alle anderen vom « Profi ». Jetzt ziert mein Foto seine Visitenkarte… (das Foto des Urlaubsschönwetterfotografen mit Superzoom geschossen!).

Lass dir dieses sagenhafte Heldentum einfach auf der Zunge zergehen. In Gänze.

Der kliiiiiitzekleine Unterschied zwischen « Oh Gott ! Fototermin ! », « gleich gut aussehen », « Herrje ! Jetzt auch noch schweissnasse Hände und bestimmt Flecken im Gesicht », « ich bin aufgeregt », « seh ich auch gut aus ? Sitzt alles ? », « ich seh bestimmt nicht gut aus», « ich hab keine Lust», « wildfremder Mensch », von der Seite mit dem schwarzen Kasten « alle fünf Minuten neues Gesicht inklusive aussuchen », « hoffentlich nicht wieder völlig verklemmt und verstört » und tiefenentspannter Stimmung mit der eigenen Sippschaft in einem Ferienhaus, lasziv auf dem Sofa lümmelnd und am Rohr fummelnd, einen unbeobachteten Augenblick erwischend und BÄM ! Zufallstreffer scheint nicht so wirklich geläufig zu sein, non ? Con.

screw ya !
va te faire voir chez les Grecs !