
Es ist ja, wie es ist : Da hockt die Kamera mit ihrem ganzen Blingbling harmlos im Regal und guckt dich irgendwie maulig an. Und dann dieses Kribbeln, das Ding in die Hand zu nehmen und irgendwie auszuführen. Nur wohin ? Was machen ? Ort doof. Zuviele Menschen doof. Keine Menschen doof. Wind doof. Sonne doof. Wolken doof. Licht doof. Optiken doof. Einstellungen doof. Alles doof. Du doof. Eingerostet. Höchste Zeit, was dagegen zu unternehmen. Diese kleinen Übungseinheiten machen Spass. Und sie dienen deiner « Fotofitness ». Training.
Sometimes, You Just Want To Dance
« Kreativität kommt von Machen » Punkt.
Also los, ran an den Braten 😉 . Zudem das, was ich schon einmal tatsächlich gemacht habe zu deutlich mehr Sicherheit führt, sollte es irgendwann mal drauf ankommen. Bei Aussenstehenden ist dieses ‘aus fast nichts etwas rauskitzeln’ unheimlich kreativ.
Um den Block.
Trödel durchs Dorf. Durchs Viertel. Um den Block. Suche und finde ein Dutzend Dinge, die du fotografierst. Und bitte : Vergiss das mit der stumpfen Dokumentation. Gib dir Mühe mit Formen, Farben, Linien – sprich mit der Komposition. Mach es ‘interessant’. Es geht darum, einen frischen Blick zu bekommen für Gegenden, die du vermeintlich wie die berühmte eigene Westentasche zu kennen meinst und auf Blindflug stellst. Es hilft ebenfalls, wenn sich ‘Routine’ klamm und heimlich einschleicht. Mach mal was anderes 😉
Nimm nur ein 35-mm- oder ein 135-mm-Objektiv. Mach es in weniger als einer Stunde. Mach alle fünf Minuten ein Foto. So etwas macht Spass und kann darüber hinaus auch sehr lehrreich sein. Weil wir ‘so’ lernen. Wiederholung, Erkundung, durch Neugier getriebene Erkundung. Da ist eine offene Tür zu einem Treppenhaus ? Rein da ! 😙

Ab in die Ecke !
Plazier das Hauptobjekt in eine Ecke. Ganz an den Rand. Oben unten rechts links. Raus aus der Mitte. Greif dir alle dir zur Verfügung stehenden visuellen Mittel, um so etwas wie ‘Tiefe’ zu schaffen, das Motiv vom Hintergrund abzuheben. Licht, Licht, Licht vielleicht ? Ofenrohr ist langweilig, da geht mehr. Streng dein Hirn an. Beguck dir das anschliessend auf die Bildwirkung hin, was es in dir auslöst, an Gefühlen. Fütter damit ruhig auch das Notizbuch. Fühlt es sich gut an ? Interessant ? Oder mies ? Warum ?
Nur Hände.
… und Hände als Rahmen. In der Schärfe. In der Unschärfe. Nur die Linien der Handfläche. Frontales Licht, seitliches Licht, Gegenlicht … Überlege dir was und fang an zu spielen. Geht um die ‘Entdeckung’ der Strukturen, Texturen, Muster und was man sonst noch so alles mit einem einzigen Objekt machen kann. Geht auch mit Füssen. Mir fiel nur keine bessere Überschrift ein. Gib dir für so etwas vielleicht eine Stunde. Eher eine halbe. Zügig etwas hinbekommen.
Ein Objekt, 24 Bilder.
Klingt easy-peasy, nicht ? Dann leg mal los. Spiel mit Licht, vielleicht Abschattern und Aufhellern, Perspektive, nah ran, weiter weg, die Palette der Brennweiten und Bildwinkel, in einen Zusammenhang setzen. Umrahme es. Leg Linien drauf hin. Die Mittel visueller Kommunikation, halt. Ein Objekt. 24 Bilder. Ein Tag. Oder eine Stunde, ist dir überlassen. Das fördert die Beschäftigung mit « der » Sache, das Ausloten von Möglichkeiten, die in dem Ding ‘versteckt’ sind. Getreu dem Motto « Der erste Blick auf das Motiv ist regelmässig kein Bringer ».
Spiel vielleicht mal so richtig mit Licht. Aufgemerkt : ‘Westliche’ Auffassung ist hell und klar, ‘Fernöstliche’ Auffassung geht auf Schatten und Subtiliät. Schatten sind toll. Mystisch. Ist dieses Storytelling. Dynamic Range bis Meppen und hochrupfen bis einer kotzt ? Einfach vergessen, den Mist. Am besten für immer 🫶🏾
Eine Rolle ‘Film’.
Zuckel los mit dem Gedanken, du hättest ‘nur’ 36 Bilder zur Verfügung. Wenn du noch hast und deine Kamera das überhaupt noch akzeptiert, nimm eine steinzeitliche Speicherkarte. 1 Gigabyte oder so. Lass das schummeln – es geht darum, hoch konzentriert, fokussierter, klarer arbeiten zu können. Beim Blick durch den Sucher entscheiden zu können, was wirklich lohnt und dann erst auszulösen. Gib dir so bummelig zwei Stunden dafür. Es trainiert deinen « Vision-Muskel », das umzusetzen, was dir vorschwebt.

Stimmungen. Gefühle. Emotionen.
Was macht eigentlich dieses panning. Und längere Belichtung aus dem Stillstand. Geschwindigkeit. Herzschmerz – diese Palette. Bewusst und gewollt über- oder unterbelichten. Absichtlich die Kamera verreissen, drehen.
Nicht luschern.
Mit anderen Worten : Display aus und auch aus lassen. Notfalls klebst das zu. Bau Vertrauen in dich selbst auf, dass (vor allem) die Belichtung stimmt. Vertraue deiner Intuition und dem, was du ‘weisst’ und ‘kannst’. Je öfter du dich dieser Übung hingibst, desto weniger werden die angsterfüllten Blicke auf den Monitor. Ist so.
Wenn du Studioarbeit machst mit Menschen – auf die wirkt das beruhigend und ‘sicher’, wenn du dich allein um die Person vor der Linse kümmerst, statt dauernd unsicher zu glotzen, ob das denn nun auch gerade gepasst hat. Ist so. Angucken könnt ihr euch das, wenn ihr mit einer Situation ‘durch’ seid.
Schwarzweiss
Das ist was für einen gerne längeren Zeitraum … “Farbe zeigt das Leben, schwarzweiss das Wesentliche“. Oder so ähnlich. Stell die Kamera auf Schwarzweiß ein, stell den Sucher auf Schwarzweiß ein und fotografiere die ganze Zeit nur in Schwarzweiß. (Wenn du Eier hast, jpg und lass es so, wie es rauskommt. Bei Panikattacken RAW, die sind bei Bedarf immer noch in Farbe.)
Ziel ist, das Auge darin zu trainieren, Linien, Dimensionen, Formen, Beziehungen von Objekten zueinander und Komposition zu erkennen. Die einem Objekt zugrundeliegende Struktur, Tonwertumfang und tonale Kontraste, Textur, Form, des Raumes, Muster. Licht. Schatten. Immer wieder die Schatten – die schaffen Tiefe, Struktur und und und. Komposition, Komposition, Komposition abseits der ausgelutschten ‘ich pack das auf einen Drittellinie’. Das ist eine wahrhaftig erquickende Übung. In schwarzweiss ‘sehen’ zu können erfordert Übung. Eine Menge. Mit stumpfer Entsättigung ist nicht getan. Ebensowenig mit ‘in schwarzweiss umwandeln’ und was es an derlei Automatiken noch gibt, in den Bearbeitungsprogrammen. Schwarzweiss hat aus sich selbst heraus einen komplett anderen ‘Schwerpunkt’.
Pro-Tip aus dem Ärmel und für lau : Sucher auf schwattwitt einstellen ist eh total cool 😎 Siehst die Komposition leichter. Kontraste ebenfalls. Luminanz sowieso.

Der Minimalist
Festbrennweitenporn. Nimm Brot-und-Butter Brennweiten. 28 oder 35, 40 oder 50 (!), 85 … Hast nur Zoomobjektive, tacker es bei einer dieser Brennweiten fest. Ein Objekt. Erkunde es. Zeig nur das Ding, schmeiss aus dem Rahmen alles raus, was es in Zusammenhang zu etwas anderem setzen will. Bring seine Essenz zum Vorschein. Orgel die Brennweiten durch und beguck nachher die Wirkung. Spiel mit der Schärfentiefe – aber : nur Ofenrohr ist doof. Gib dir Mühe. Framing. An den Rand. Mittenrein. Angeschnitten. Unscharf und lass die Form wirken. Tob dich aus. Zeig, was « das Ding » ist, das Wesen deines Motivs. Spiel mit Licht. Schlepp Licht an.
Der Minimalist II
*Eine* Brennweite, und zwar eine « extreme ». Ultraweitwinkel, also weniger als 24mm (Kleinbild) und mehr als 105mm (ebenfalls Kleinbild). Sorgfalt ist bei beiden angebracht. Beim weiten Winkel spiel mit Linien. Und übe, die Kamera einigermassen gerade zu halten. Oder richtig schief. Bisschen schief wird doof. Versprochen.
Der Minimalist – Pro
Eine fixe Brennweite. Für mindestens drei Monate jeden Tag. Dann die nächste. Lern die Bildwinkel kennen. Du wirst sie abschätzen können. Einfach so. Wenn du eine Szene ‘siehst’ weisst du schon, ob das lohnt oder nicht, mit dem Auslösen. Vielleicht lohnt es nach einem kurzen Sprint. Ausserdem wirst du *die* Sachen sehen, die mit dem Ding an der Kamera machbar sind und lässt alles andere ganz simpel aussen vor. Forenoberprospezialistenexperte Hein Tech sieht ausschliesslich das, was die Linse in den Tiefen des Rucksacks sehen würde. Immer 🫢
Masse statt Klasse.
Ballern. Werde wild und furchtlos. Kopf aus, auslösen. Ja, richtig gelesen. Ich spreche vom genauen Gegenteil von absichtlichem Fotografieren. Ich spreche aber nach wie vor davon, mit Hingabe zu fotografieren. Ohne Filter. Ohne etwas zu beurteilen. Und ohne Serienbildgeratter
Such dir dafür ein Motiv, einen Bereich oder ein Lieblingsmodell aus und denke über deine Aufnahme nach. Dann ohne riesige Gedanken an Komposition und pipapo drauflos fotografieren (Was jetzt keineswegs bedeuten soll, das vollkommen aussen vor zu lassen … 😏). Mach Bilder von oben, unten und von der Seite. Mach kreative und seltsame Kompositionen. Versuch ruhig auch, « blind » zu fotografieren ; halte die Kamera vom Auge weg, kein Blick durch den Sucher und ab dafür – wenn dir der Bildwinkel der angeflanschten Linse so uuungefähr geläufig ist, wirst das spätere Bild ‘abschätzen’ können … So etwas ist kein ‘Auftrag’, es ist eine Übung. Und lass das luschern. Dies ist ein kompromissloser Versuch, dein Motiv aus der Nähe bis in die Ferne und bei jedem Licht, das du findest und oder finden kannst, und aus jedem auch noch so verrückt erscheinenden Blickwinkel aufzunehmen. Ich gehe die Wette ein, dass beim späteren Durchgucken des Haufens was Brauchbares dabei ist, etwas, was dir gefällt.
Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist, alles auszuprobieren : Belichtung, Komposition, DoF, Bild- und Aufnahmewinkel, Beleuchtungsrichtung. Jedes Mal, wenn du deine innere « urteilende » Stimme vernimmst, lass sie labern. Ignoriere das, schalte auf Durchzug. Bei dieser ‘Übung’ handelt es sich um das genaue Gegenteil von absichtlichem Fotografieren ; es geht darum, zu ‘sehen’, herauszufinden, was in einer Kamera außer unserem Streben nach Exzellenz und absolut kontrollierter Perfektion noch möglich ist. Mach Sachen, die sich für deinen Aufnahmestil « falsch », « nicht richtig » oder « anormal » anfühlen. Und lass dich überraschen.
La création a toujours besoin de hasard.
– Jacques GODBOUT / « Les Têtes à Papineau
Drei « Ebenen »
Macro, medium, wide.
Vordergrund, Mitte, Hintergrund.
Du hast die Idee, oder ? Fein 🙂
Die Macht des Point of View.
POV. Perspektivisches. Von oben. Von unten. Von weit weg. Von nah dran. Es gibt so viele tolle Wirkungen, statt langweilig doof alles nur aus Stehhöhe zu knipsen. Denk über die Wirkung nach. Ist Psychologie, ist Storytelling und ist wichtig, sowas zu wissen und zu können. Geht auch flott zu Hause mal eben nebenbei. Das sind dann Stilleben.
Wenn wir über ein Stillleben sinnieren, denken wir an Licht, Form, Textur und welches Objektiv … und mit das Wichtigste dabei ist die Perspektive – der Standpunkt – des Motivs für den Betrachter. Es gibt drei (‘Haupt’-)Winkel : Schräg / Natürlich / Vertikal (auch ‘lay flat’, wenn die Motive schräg zur Kamera stehen).

Diese unterschiedlichen Kamerawinkel können einen großen Unterschied in dem machen, was wir tun, und sie können auch jeden anderen Teil unseres Entscheidungsprozesses beeinflussen. Such dir ein Motiv aus, das aus diesen drei POV aufgenommen werden möchte (eine klassische Weinflasche wäre jetzt aus Praktikabilitätsgründen das ‘höchste’, was ich nehmen würde. Alles grössere kann in richtig Arbeit ausarten … )
Klassiker – ausser der Buddel : Blumen. Steine mit Schmuck und Schmuck (wenn du eine Präsentationsbüste hast, ist das ganz weit vorne). Brot(e). Zum Angeben in Forenbildergalee … euh, -galerien : Objektive.
Mach die Bilder alle in einem ähnlichen Licht und verabschiede dich besser auch gleich von dem Gedanken, die Aufnahme für jeden anderen POV neu erfinden zu wollen. Arbeite lieber daran, herauszufinden, was ähnlich ist und was sich grundlegend unterscheidet 😉 Schräge ist grafisch, kraftvoll. ‘Natürlich’ kommt entspannt, behaglich um die Ecke. Und Vertikal, von oben runter kann natürlich wirken. Und Grafisch. Probier es aus. Rockt. Und achte bei schräg und ‘natürlich’auf den verdammten Hintergrund, sonst wird das wieder nur forenlike, héhé. Mach auch das Licht ordentlich, bitte. Danke. Wenn du verwegen bist, leicht untersichtig, nach oben aufnehmen. Kommt dann machtvoll, erhaben, dramatisch. Musst checken, ob das überhaupt visuell sinnvoll ist und ‘passt’. Kann nämlich auch nachteilig wirken, wenn es nicht ‘zur Sache’ passen will. Kette für den zartgliedrigen, schlanken Hals der Angebeteten eher … nun ja. Blitzende Klinge des martialischen Bowiemessers ? Aber hallo ? Echter Wildnisläufer, Du. Huhu ! Bevor du da durchs Unterholz auf den Bären losgehst – hab die Deckenfunzel im Auge 😉
Studio : Das Setup.
Wo Stilleben ja quasi Studioarbeit ist 😉
Notizbuch, Notizbuch, Notizbuch. Setup aufmalen, aufschreiben. Und die Brennweite, ISO, Verschlusszeit, Blende. Inklusive der Entfernungen und der Messungen und Power. Die allzu vielen hilflosen Fragen nach “Auf was war der Blitz eingestellt”, die bringen nichts ohne auch die Entfernungen zum Objekt zu kennen. Inverse square law mit diesem Lichtabfall, da war noch was, gelle ? Gut. Aufbau fotografieren. Und ungeschöntes Ergebnis danebenkleben. Auch die Fehlschüsse und bei denen vermerken, woran es denn nun gelegen hat, dass es in die Wicken ging. Sowas macht dich sowohl bei Models wie auch ‘schnöder’ Produktfotografie sicherer. Du wirst verinnerlichen, was funktioniert und was doof aussehen wird. Abschatter und Aufheller mit dazugemalt ? Youpi. System kapiert 🙂
Das gleiche Ding. Über mindestens zwei Wochen.
Es darf ja auch mal spannend werden 😉 Gehe wie folgt vor: Finde etwas Vertrautes und nicht zu weit entfernt (was den Widerstand in Schach hält, man rappelt sich doch fixer auf, wenn es ‘ums Eck’ ist) und mach zwei Wochen lang täglich Bilder. Oder nur eines pro Tag. Morgens, mittags, abends … wann immer es passt, ein oder zwei Bilder zu machen.
Regen, Sonnenschein, natürliches Licht, Stroboskoplicht, Dauerlicht … who cares ? Mach die Bilder einfach so gut wie möglich. Diese visuelle Kommunikation schon wieder – kram in deinem Arsenal an Möglichkeiten. Tu was in den Vordergrund. Verschiedene Brennweiten. So als Anregung. Linien, framing, das ganze Programm 😉 Tob dich in der Nachbearbeitung aus.

Raus aus der Komfortzone : 10 Fremde. Pro Tag.
Es ist definitiv ausserhalb der üblichen Komfortzone (ausserhalb meiner auf jeden Fall … wenn ich jemanden ‘kenne’, dann habe ich absolut keine Hemmungen. Aber Fremde ? *schluck* 😉 ) Komfortzone verlassen macht Furcht und Schrecken und schlotternde Knie und Widerstand und das ist doof für Offenheit und Kreativität. ‘Einfach’ anquaken, wenn du etwas Interessantes an einer Person siehst oder findest braucht einen gewaltigen Hopser über den eigenen Schatten. Braucht Mumm. Eier. Training. Es ist ausserdem erstaunlich, wie viele ‘aber klar, null Problemo‘ sagen, zu dem Vorhaben.
Für den Einstieg suchst dir Orte, wo eh viele unterwegs sind und gute Laune haben, Ausstellungen (Auto- und Mopedtreffen, grandios. Sportveranstaltungen, Konzerte, Fussballspiele. Deine Nachbarschaft – das sind Leute, denen du ohnehin öfter über den Weg läufst und (hoffentlich) ein paar Worte mit wechselst. Reisen. Mitreisende sind immer gute ‘Themen’ … Nur so als Tips 😉
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Es gibt ein paar kleine « Regeln » (es gibt immer Regeln, ‘schulligung) :
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Kurzform : Du findest jemanden an dem dich etwas reizt fasziniert sonstwas schnieke ist, fragst, ob es in Ordnung ist, ein Porträt zu machen, bittest darum, Mensch « hierher » oder nach draußen zu bringen, machst zügig die Fotos, übergibst Visitenkarte und schickst das Bild, wenn es angefragt wird. Und für dich selbst schreibst des Abends *vor* dem Begucken der Bilder in dein geliebtes Journal, wie sich die Situation angefühlt hat, wo du unsicher warst oder gestresst oder tiefenentspannt. Das hilft, dich selbst kennenzulernen. Und feier Erfolge 😉 . Überrumpel das Unterbewusstsein mit Schampus. Das Dingen tief in uns drinnen erwartet nämlich eher die Katastrophe, da ist Party genau das richtige Gegenmittel.
Machen, einfach so. Braucht keiner etwas von wissen oder zu sehen bekommen. Einfach so, nur für dich. Regelmässig. Bleib fit. Und irgendwann wirst du denken :
Ich weiss, du wirst kommen und mich hinaustragen in den Palast der Winde.