10 juillet 2024

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Manchmal ist es einfach nötig, manchmal hat man diesen inneren Rappel, dass eine neue Kamera ranmuss oder einfach nur ‘könnte mal’. Bei dem einen gefühlt jeden Monat, bei mir alle Jubeljahre mal. Dann heisst es fleissig Datenblätter wälzen, was die Dinger inzwischen so können und ob das lohnt. Dabei wird eine davon komplett unabhängige, aber wesentliche Sache allzuoft ausser Acht gelassen. 

Eine Sache kurz vorweg …

… noch gerade eben ‘aktuell’ und die kommt sehr klassisch aus der Marketingecke. Kurzform – weil da nämlich die Starforenten drauf abgehen, wie die Katze im Baldrian : « ‘Vollformat’ ist für Einsteiger, µFT für Könner ». Bäm !  

Obviously, full-size sensor cameras are easier to understand because backgrounds are easier to blur with them and photos have less noise. […] I would like you to have a full-size experience that is not available on smartphones.

– Shiomi NORIAKI
Section Manager of the Product Marketing Division, Image Marketing Department, Product Marketing Center, Panasonic Consumer Marketing Japan Headquarters

Sacken lassen. « … sind einfacher zu verstehen, weil Hintergrundmatsche und weniger Rauschen » … Das ist Öl ins Feuer für das Geschnatter der Lehnstuhlprofis. Dass das im Rahmen der Präsentation einer Kamera gesagt wurde, die als Konzept shoot, edit, share hat und allein deswegen schon recht weit in den Funktionalitäten ‘kastriert’ wurde, das interessiert nicht weiter. Was aber sehr deutlich ebenfalls in diesem Satz steckt ist, dass die Telefone inzwischen einen Stand erreicht haben, der es ausser der Matsche verdammt schwermacht, einen ‘Unterschied’ zu ‘echten Kameras’ erkennen zu können. Offenbar muss das neuerdings ins Feld geführt werden, um die Kiste überhaupt verkaufen zu können (So wie Matsche. « Gebe deine 2’500 Euronen und nimm hin diese Crèmebokehmachine für die ‘Abgrenzung’ zum Telefon-Point-and-Shoot-Knipser » … ). Es ist bizarre. Und es bleibt spannend 😉. Shoot, edit, share – möglichst ‘sofort’, das ist halt unsere Zeit, und die, die jetzt in dem Alter sind, mit komplexerem Gerät in die Fotografie einsteigen zu wollen, die bekommste damit wohl. Punkt. Wir früherTM hatten ja nüscht ausser dem komplizierten Ding, wenn das ernsthafter wurde …
Gut, das halt vorweg, wird demnächst wahrscheinlich häufiger zu lesen sein.


Was nach wie vor bleibt : Bild doof, Kamera vollkommen egal. Bild geil – Sensorgrösse egal, Rauschen egal, dynamic range egal, Schärfebereich egal.

Geld ausgeben : Vorspiel

Datenblätter wälzen, also. Neue Knipse ist ganz schwer davon abhängig, was Du so fotografierst, wozu die sein soll, was die dafür können sollte. Muss. Je nachdem, halt. Es gibt keine, die für alles passt. Denk nach, wofür die entwickelt worden sind. Mit etwas offensichtlich für dokumentarische Fotografie hauptsächlich auf Leistungssport und Geier losgehen zu wollen ist mindestens ‘gewagt’. Dumm, dann über irgendwelche ‘fehlenden features’ zu maulen. Klar wird denen irgendwo was ‘fehlen’. Für das dokumentarische beispielsweise braucht es gleich wofür 120fps und Autofungus schneller, als einen Blitz ? Was als überwiegend Videoklitsche für ‘content creators’ angepriesen wird, wird einen Schwerpunkt auf Videokram haben. Hotshoe mit siebenundzwanzig Blitzansteuerungen braucht es dabei wofür ? Aha … Was eindeutig Lifestyle-Handtaschen-Accessoire sein möchte braucht wofür absoluten Wasserschutz ? Oder megaduperschnellen Verfolger-AF-C ? Wohingegen ‘Wildlife’ durchaus auch ‘Portrait’ und noch so einiges andere können sollte … Lass die Superhelden labern und guck lieber nach den Sachen, die Du für Deine Arbeit brauchst und dann der Schnickschnack, der vielleicht ganz nett sein kann, möglicherweise hilfreich ist. Und der Schnickschnack, der sich zu einem Boomerang entwickelt.

Zu ganz vielen Sachen kann ich keine Aussagen treffen, weil mir schlicht egal. Stacked Sensoren zum Beispiel. Waaahnsinnige Auslesegeschwindigkeit. Ich hatte noch nichts, was hohe Serienraten erforderlich gemacht und meine Speicherkarten in den Wahnsinn getrieben hat und das wird wohl auch so bleiben. Für mich kein Kaufanreiz. Deine Sache, welche Wichtigkeit Du dem beimisst. Unzulänglicher Bufferspeicher kann hingegen so richtig nervig sein.

Verschluss mechanisch oder komplett elektronisch oder beides. Mir auch in den meisten Fällen wurscht, solange ich irgendeine Rückmeldung bekomme, dass da grad ausgelöst wird. Steh ich voll drauf. Mag bei Dir anders sein. Aber forsch nach, ob und wenn ja wo da vielleicht Fallstricke lauern. Gibt wohl welche neben der Problematik mit rolling shutter und die sind offenbar vertrackt.

Autofokus jetzt mit Warp12. Doll. Der soll beissen und das regelmässig und auch behalten ; Rest hängt eh an der Kommunikation der Kiste mit dem Objektiv. Jetzt auch mit Nasenhaarerkennung. Hammer. Und ? Ich finde diese Augenerkennungen ‘lustig’, manche sind da auch richtig gut. Der Teufel steckt gerne im Detail, dazu gleich. Nur habe ich nun ganz gerne Schärfe mit Nasenspitze erträglich statt zerbatscht und Ohransatz darf schon verschwinden. Da wohnt der Schärfepunkt regelmässig blöderweise auf Höhe Nasenwurzel oder da auch noch kurz davor. Das ist aber anatomisch bedingt merklich vor der Pupille … Überhaupt dieser ganze AI-Krempel mit irgendwelchen Objekterkennungen. Für mich höchstens putzig. Birder mögen die ein und andere Sache echt mögen, weil es die Arbeit tatsächlich erleichtert. Aber mal ernsthaft : Einen Autowagen oder ein Flugzeug bekommst grad noch so hin, non ? Und das soll Kaufgrund werden ? 🤨

Suchervergrösserung und Sucherhelligkeit. Ersteres hat bei mir schon für ein Liegenlassen gesorgt, weil da mit einem Male eine Funktion weggefallen ist, auf die ich mit meiner Art des Fotografierens leider total stehe. Sucherhelligkeit wird langsam ein Thema, Stichwort OLED und HDR und Farbraum. Nikon und die Z6III – geiles Gerät. Sucher Farbraum DCI-P3. Das ist das, was Retina-Displays von Mac können. Und ich meine, inzwischen auch alle Telefone. Kann Sachen darstellen, die man ‘so’ gar nicht sieht. Bunt. Und HELL. Das Ding kann VIERTAUSEND cd / nits. Meine Monitore zur Bearbeitung haben 100 nits als Normwert, wie es alle Bearbeiter nutzen und das ist im Schummerlicht ‘ordentlich’. 4’000 ist da eine richtige Hausnummer. Im Dustern (will heissen im Suchertunnel) wirst geblendet, wenn Du nicht gerade ohnehin mit sehr sehr heller Umgebung zu kämpfen hast. (Ich hasse in etwas schummerigeren Umgebungen schon diese ‘Belichtungsvorschau’ – nimmst das Auge vom Sucher, braucht das einen Moment, sich wieder auf die Umgebungsfinsternis einzustellen. Das macht erstens keinen Spass und wird zweitens mit zunehmendem Alter nur übler … ) Gibt auch schon die ersten ‘Beschwerden’ drüber, dass das Ding bunt und übersättig und zu hell sei … So etwas schwant mir bereits beim lesen im Datenblatt, dafür brauch ich das Ding nicht erst in der Hand zu haben. Lässt sich mit Sicherheit irgendwo einstellen, das Reference Manual zu der Kamera hat gerade eben die 1’000-Seiten-Marke noch nicht gerissen … Die Hersteller stellen die in aller Regel sehr zügig zur Verfügung, einfach mal auf Seite gehen und suchen, wenn das nicht aus der Verpackung purzelt – wenn es da rauspurzelt, auch in der höchsten Erregung ruhig mal auspacken und einen oder auch zwei Blicke reinwerfen, nicht immer nur durch die Schnellanleitung fliegen 🧐 … Durch das Ding muss man halt durch, bevor man meckert, chr chr chr
In solchen Druckwerken finden sich eine Menge an Informationen, was so eingestellt werden kann und was was macht. Meine Erfahrung sagt mir, ob das brauchbar wird, oder Spielkram. Augenerkennung rechtes oder linkes Auge. Whaaaat ? Das kann ich mit nur drölf klicks einstellen. Im Gefecht ? (Zumindest) Kameranahes Auge ist entscheidend. Leute ! Wo ist die Gesichtserkennung ? Ah, da. Puh. Glück gehabt.
Irgendwelche Schweinereien mit Speicherkarten ? Wäre lästig, wenn fortan ‘sortiert und auseinandergehalten’ werden müsste.


Worauf ich rauswill : Mach Dich schlau. Richtig schlau. Mit Überlegung, in Ruhe, gib Dir Zeit. Bei brandneuen Geräten beweis Nerven ; überlass dieses early bird-Gegeifer den Elektronik-Enthusiasten, bis halbwegs sicher ist, dass Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. Und vielleicht sogar bis die ersten richtigen Fotografen mit ihren Einschätzungen für ihr Gebiet und echten Einsatzbedingungen kommen. Da vergehen gerne Monate.

‘Berichten’ à la « The xyz after two weeks : The good, the bad » traue ich keinen einzigen Millimeter. Erst recht nicht, wenn das von irgendwelchen wichtigen Influencern kommt. Clickbait, hier drücken für Kauf, hier sowieso liken sonst geht der Film nicht los … Rausbrechende Ösen für den Gurt, ich sag ja nur. Die vorhandenen Objektive sind eher so là-là mit dem Fokuswunder ? Auch gleich noch alle neu ? Sprich mit Deinem Bänker, nix los. Nach längerem Gebrauch stellen sich auch so lustige Sachen raus wie fehlerhaft kontruierte Knöppe und Taster, die den Dienst quittieren. Nach längerem Gebrauch kannst Du davon ausgehen, dass die Dinger transportiert worden sind, vorzugsweise in allen denkbaren Taschen. Verlustig gehende Augenmuscheln ? Kann ich gut drauf verzichten. Oder Sekundenkleber. Die Wahrscheinlichkeit mit Stress während der Garantiezeit steigt immens. Sich ablösende Gummierungen sind ebenfalls lästig. Solche Sachen halt, die gleich nach dem wichtigen ‘Unboxing’ noch vollkommen unbekannt sind.

Geld ausgeben : Begrabbeln

Das ist *dieser* Punkt, der gerne vernachlässigt wird. Echt. Das ist ganz ganz wichtig, wie sich das Ding in Deiner, tatsächlich in *Deiner* Hand anfühlt. So in echt. Wie Du Dich damit fühlst.
Aussehen ist schon wichtig – ich steh ja total auf Rangefinder. Und auf alles, was den Nikon FE / FM / F3 nahekommt 🙂 Sexappeal ohne Ende 😉 – aber Haptik ist noch deutlich entscheidender. Das Ding muss dieses Gefühl auslösen können « Nimm. Mich. Jetzt. Und lass uns was machen, was einzigartig und Deins ist ! »

« Das ist eine super Kamera, die benutze ich selber auch » … Klar. Allein ein Blick auf die Pranken lässt Erinnerungen an einen Schuhkauf aufkommen. « Die stehen ihnen aber ganz ausgezeichnet ! ». « Ja, schick sind die, aber sie drücken merklich unter dem Knöchel ». « Das macht nichts, das gibt sich mit der Zeit ». « Mag sein, aber sie müssen auch nicht zehn Stunden drin rumlaufen ».
Lass Dich nicht einlullen, die wollen und oder müssen verkaufen und nichts anderes. Nimm Dir richtig Zeit. Auch wie beim Schuhkauf – Gerne deutlich länger als dreissig Sekunden durch den Laden schlurfen. Wenn Du an einen Verkäufer gerätst, der selber tatsächlicher Fotograf ist, wird der Dich wahrscheinlich machen lassen, ohne Sprüche. Eher mit Fragen.

Wie fühlt sich das Gerät an ? Passt das mit Handgriff oder ohne ? Hein schwadroniert gerade bei kleinen Modellen ja ganz gerne, dass es unbedingt einen Handgriff braucht, damit das überhaupt angefasst werden könne. Weiss nicht, was der macht, aber ich komme deutlich besser ohne diese Geschwülste zurecht, gerade bei den ‘kleinen’. Ausserdem sind diese Dranschraubdinger ein ästhetisches Verdun ; ich hab noch keinen schicken gesehen. Vielleicht greif ich die Kameras auch einfach nur ganz anders, nämlich am Objektiv. Die sind halt klein, also, meine jetzt. Oder die Kamera baumelt um den Hals. Handgelenksschlaufen kommen für mich auf einer Stufe mit Herrenhandtäschchen, Jogginghosen in der Öffentlichkeit und zu langen angepappten Wimpern. Und weissen Socken in weissen Sneakern zum dunklen Anzug 🫣.

Griff ist allerdings toll bei den Kloppern. Die D3er von Nikon waren da ganz grosses Kino für meine Pfoten. D8xx mit Batteriebunker auch. Schon die D300s mit Hochformatauslöser war supi. Die lütten Fuji gehen superduper ohne. Bei den X-T / X-S / X-H find ich das Ding fürchterlich. Sony finde ich durch die Bank pottenhässlich und vor allem ‘billig’ im Gefühl. Bei Canon stellen sich mir immer noch wegen des Designs die Haare auf und das hat mit Heimeligkeit gerade ganz wenig zu schaffen. PhaseOne, die dicken Pentax ? – da weiss man, was man hat. Dito Fuji GFX, auch wenn die designmässig grenzwertig sind.
Deine Ansprüche sind wahrscheinlich andere. Aber schniekes Design wird Dich ansprechen. Also lass das und die Haptik vor lauter Formula-One-Performance-Wonder-in-Every-Field ruhig ganz vorne schon mitentscheiden, wer Gewinner in der Lotterie um Deine Mücken wird.

Was hinterlassen Knöppe und Auslöser an erstem Eindruck ? Sexy-hexy oder eher so « Los, sei endlich nett zu dem Mädchen ! » ? Vor allem Knöpfe, die erreichbar sein sollten oder müssen ; backfocus, AE- und AF-Lock sowie alles, von dem ich nach der Vorabinfo schon weiss oder davon ausgehe, dass da individuelle Funktionen für den täglichen Gebrauch draufwandern werden ; die will ich spüren können, an den Fingern. Da will ich nicht rumtasten oder gar gucken müssen. Dito AF/MF-Umschalter und ISO (wobei ISO bei mir auch mit anlupfen sehr recht ist – Gewohnheit von früherTM 😃). EV+- ist ein absolutes MUST in Sachen Zugänglichkeit und sollte rastenden Widerstand haben. Bei dem Ding guck ich wie bei Blende verstellen nicht drauf, das wird ‘gefühlt’.
Selten im Einsatz, daher eigentlich egal, sollte aber dennoch flott erreichbar sein, ist die Umschalterei der Belichtungsmessung. Je nach Kamera lass ich die auf Matrix oder Mitten und gut ist ; sind ausgebufft und verlässlich, heutzutage. Brauche ich mal Spotmessung, will ich das aber zügig einswitchen können, ohne erst stundenlang suchen zu müssen, wo sich das versteckt. 

Menügewusel kann – zumindest für mich – etwas im Hintergrund bleiben. Da muss man halt einmal richtig durch, um sich das Wunderding so zu konfigurieren, wie es ‘sein soll’. Handbuch daneben liegen haben und auf geht die wilde Reise in die Tiefen der Programmierungen. Einmal eingerichtet geraten die meisten Sachen ohnehin schleichend in Vergessenheit. Karte formatieren sollte einigermassen fix gehen können, aber alles andere ? *Schulterzuck*.
Sony ist konsequent katastrophal, Canon na ja, aber die mag ich ohnehin nicht so. Fuji ist komplex, lässt aber viele Sachen individuell zu mit Schnellzugriffen. Nikon ist unaufgeregt in Ordnung. Leica hat sich richtig Mühe gegeben, was da wo ist, die sind toll. Wenn es die Möglichkeit gibt, das zu speichern – unbedingt machen ; das sollte sich bei der Vorabinformation rausbekommen lassen. 

Also : Aussehen und Anfassgefühl, wie Du Dich mit dem Ding in der Hand fühlst, ob das umgehend eine Verlängerung Deiner Hand ist oder in Kürze werden könnte, *das* sollten *die* kaufentscheidenden Argumente werden. Hinter denen treten schlagartig ganz viele Dinge in den Hintergrund, wenn Du nicht uuuuunbedingt auf sie angewiesen bist. 

Was Du nach dem honeymoon nur noch in die Hand nimmst, weil Du das jetzt anfassen ’sollst’, das wird so lange als möglich in der Tasche bleiben. Oder gleich ganz zuhause. Du wirst weniger Bilder machen, weniger Bilder auseinanderpflücken und das bringt Dich fotografisch bestenfalls in eine Sackgasse, aber kein Stück weiter. Da kann das Monster noch so geile features haben, das geht auf lange Sicht bös nach hinten los. Weiterentwicklung geht nur mit noch mehr machen, noch lieber machen. Da dann die Sache mit Katze und ihrem Schwanz, ob es dafür den ganzen Blingblingzauber tatsächlich auch ‘braucht’. Performanceweltmeister allein reicht (mir) nicht für fun fun fun. Das allerwichtigste für später spielt sich ohnehin im Sucherviereck ab.

Für mich persönlich sind entscheidend :

  • « Pick-up-ability » – keine Ahnung, wo ich das herhabe, ist aber lustig und meint, dass du die Kamera jetzt in die Hand nehmen und loszuckeln möchtest. Weil sie so dermassen zum Anbeissen gut aussieht. Weil sie sich so unglaublich fein anfühlt. Weil du mit dem Ding verrückte Sachen machen willst und wirst. Weil das Gerät irgendwie auch *Ich* ist. 
  • « Tragbarkeit » – vor allem für meinen privaten Spass möchte ich eine Kamera überall mit hinnehmen können. Und wollen 🙃. Klar geht sowas auch mit dem Telefon, und mit dem kann ich auch fotografieren, sogar ordentlich, aber diese Ansage verfehlt den Punkt : das Anfassgefühl ? Ich bitte Dich … das mit dem Anfassgefühl ist es, nech. Keinesfalls die ‘Unterscheidbarkeit’ in zerfliessenden Hintergründen – das ist was für Anfänger. Héhé … 😜 . Kamera ist für mich wie Unterwäsche : Trage ich jeden Tag. Oder wie die Armbanduhr. Ohne ist nackich.
  • Manuelle Kontrolle. Ich mag Drehräder. Noch von früherTM. Es ist so schön, dass es das wieder gibt. Aber ich bin ja sowieso überwiegend auch mit Objektiven unterwegs, die kein einziges Kabel drinnen drinne haben. Dafür auch alle mit diesem Pick-up-Ability-Faktor. Und leider geil.

Bei Tragbarkeit mache ich beruflich deutliche Abstriche, die Klopper sind halt Klopper. Aber für die gilt der Rest ebenfalls 😙.
Technische Qualität des Sensors ist mir latte – es gibt heutzutage keinen Plunder mehr and anyhow the truth is in the print. Robustheit ist noch so eine Sache, nur ist der Plastekram eh was für andere, von daher spielt das bei mir keine Rolle ; meine Kameras können alle was ab. Gegen Wasser und Staub weiss ich die zu schützen. Gewicht mag für den ein und anderen ein wichtiger Aspekt sein – ich hab (vor allem) für meinen Spass nur Rangefinder, die sind lütt. Die Klopper sind eher weniger für den ganzen Tag draussen oder mal eben nach dem Kaufmanne geeilt.

Wie gesagt, das was Du auch nach der ersten Freudenzeit über den Erwerb gerne zur Hand nehmen willst, das wirst Du auch benutzen. Je öfter, desto besser 😉



Reflexion. Seaside Pool Bellevue, Kiel
reflexion lido Bellevue à Kiel


Ich blicke aus dem Fenster. Das Meer liegt wie eine grosse blaue Glasscheibe in der Sonne. Von schräg vorn rechts ein Wispern « Lass uns da hin, Spass haben ». 





 

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